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...schön wärs.
Ich darf noch keine eigene Firma haben. Papa sagt, ich bin noch nicht geschäftsfähig. Also ist Papa einfach der Inhaber und ich der Chef. Wie im richtigen Leben.
Warum ich Golfbälle verkaufe?
Wir sind in den Ferien oft in Spanien. Papa spielt da immer mit mir Golf und ich fahre auf dem großen Platz im Buggy mit. Papa schlägt den Ball zwar ziemlich weit aber auch ziemlich krumm. Deshalb verliert er dauernd seine Golfbälle. Dann schimpft er und murmelt irgendwas von „teuren Bällen“ und das er eigentlich mit dem Golfspielen aufhören sollte.
Die Bälle, die Papa spielt sind sehr teuer. Sie heißen Titleist ProV1. Einer kostet im Pro-Shop fast 5,- Euro. Papa meint, die fliegen besser. Nun gibt es Spanien an den Golfplätzen jede Menge Erwachsene, die verlorene Golfbälle sammeln und auf der Motorhaube ihres Autos wieder verkaufen. Da kauft Papa immer seine Titleist ProV1, zwar nicht ganz neu aber viel billiger als im Pro-Shop.
Ich habe gemerkt, dass die Ballverkäufer unterschiedliche Preise haben, manche Bälle sind besser und manche sehen kaputt aus. Und weil ich ganz gut rechnen kann, habe ich Papa beim Einkaufen geholfen.
Da meine Onkels und Papas Freunde auch Golf spielen, habe ich mir überlegt auch für diese billige Bälle auszusuchen und mitzubringen. Die haben sich gefreut und auf das was ich (also Papa) bezahlt habe noch etwas für meine Spardose draufgelegt. Da habe ich mich gefreut und Papa meint, ich hätte einen „Business-Case“. Das habe ich allerdings nicht verstanden.
Auf jeden Fall macht es Spaß. Ich erledige die Qualitätsprüfung, (ich lasse Papa nur Titleist V1 und V1x kaufen, weil die am allerbesten sind und nur neuwertige Bälle, also keine dreckigen oder solche mit Beulen und Schnitten). Außerdem kümmere ich mich um die Buchführung, den Transport sowie den Verkauf an meine Kunden. Seit neuestem holen wir unsere Bälle auch als Practice ProV1 neu aus Amerika. Das ist spannend, wenn wir dann zum Zoll fahren und ein Paket abholen (lesen sie mal, was mein Papa dazu sagt).
Vom Geld, was wir verdienen darf ich die Hälfte für mich behalten, mit der anderen Hälfte unterstützen wir Kinder, die nicht so viele Möglichkeiten haben wie ich und meine Freunde. Dafür treffe ich ab und an ein paar berühmte Fußballer und Golfer, die Klasse finden, was ich mache. Das ist absolut cool!!!!
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